Gedankensprudel: Das Ding mit dem Alkohol

Heute ist Tag 2 von 30 der #10minBlog-Challenge:

Was es damit auf sich hat, kannst du hier im gestrigen Artikel  „Neu: Gedankensprudel!“ nachlesen.

„Eigentlich“ hatte ich für heute ein anderes Thema auf dem Plan, aber es schiebt sich spontan das Heutige dazwischen, und ich kann das einfach aufgreifen – ist das nicht herrlich? 🙂

Nein, ich habe keine Probleme mit Alkohol (nein, auch nicht ohne). Und trotzdem habe ich vor zwei Wochen beschlossen: Ab jetzt 100 Tage ohne! Warum?

Ich trinke so viel (oder so wenig?) wie die meisten Menschen, allerdings nie allein, sondern immer nur in Gesellschaft: Das Glas Wein zum Essen, der Sekt beim Business-Empfang, bei privaten Feiern schon mal ein Schlückchen mehr und an lauen Sommerabenden ist ein kühler Rosé doch was Feines…

Und dann kam kürzlich ein langes Wochenende: Mit verschiedenen Feiern von Donnerstag bis Sonntag. Und irgendwie reihte sich diese vier Tage lang ein Glas Wein, Prosecco & Co. an das Nächste, sodass ich quasi einen leichten Dauerpegel hatte.

Am Montag fühlte ich mich dann, als hätte mich ein Panzer überfahren: Matschig, mit Watte im Kopf und einem leicht missvergnügten Magen. Und ich fragte mich: Wie selbstverständlich ist es eigentlich geworden,  in Gesellschaft Alkohol zu trinken?

Wieviel Abhängigkeit steckt da für mich womöglich schon drin, ohne dass es mir bewusst ist? Und wie wäre es, darauf zu verzichten – fiele mir das schwer?

Das wollte ich unbedingt ausprobieren und deshalb: 100 Tage ohne, ab sofort, ohne Ausnahme. Die ersten Abende in geselliger Runde gingen problemlos, aber gestern kam die erste richtig große Bewährungsprobe:

Sommerfest meines Lieblingsnetzwerks, in dem ich auch die eine Hälfte der Regionalleitung bin, sodass also auch viele mit mir würden anstoßen wollen. 75 Frauen, super tolle Location, feines Esssen, allerbester DJ – also Wein, Weib und Gesang.

Würde ich das durchhalten und würde mir dadurch was fehlen?

Kurzum: Ich HABE durchgehalten – und ich bin echt erleichtert und direkt ein wenig überrascht, dass es mir tatsächlich kein bisschen schwer fiel. Das hatte ich mir schlimmer vorgestellt, und das wiederum gibt mir zu denken:

Ist Geselligkeit schon automatisch mit Alkohol verknüpft; sind wir so sehr darauf programmiert?

Wir haben jedenfalls richtig Party gemacht und bis Mitternacht ausgelassen getanzt und abgesehen davon, dass mir heute Morgen high-heel-mäßig noch so’n büschn die Füße wehtun, geht es mir blendend.

Ich war an diesem Abend vergnügt, hatte jede Menge Spaß, und es hat mir an nichts gefehlt. Rhabarberschorle ist nämlich auch sehr lecker. 😉 Ich bleibe dran!

Im nächsten Artikel ist das Thema „stark & frei“ dran, das sich Maren von mir gewünscht hat. Wenn du auch ein Thema hast, zu dem du etwas von mir wissen möchtest: Immer gern!

Oder falls du Lust hast, dich der #10minBlog-Challenge anzuschließen: Es machen schon einige mit, z. B. Inga und Stefanie.

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