Neu: Gedankensprudel!

So – und jetzt ist es soweit!

Ab heute ist Schluss mit der Blogpause; ich möchte nämlich endlich wieder Spaß am Bloggen haben: Deshalb schließe ich mich der wunderbaren Idee meiner Münchner Kollegin Maren Martschenko eines täglichen #10minBlog an.

Das bedeutet, ich stelle mir den Timer und haue ab heute für 30 Tage 1x täglich maximal 10 Minuten lang in die Tasten. Für einen Quick’n-dirty-Blogartikel: Unperfekt und ohne akribisch durchdachte Formatierung, keine  sorgsam ausgewählten Fotos und langes Herumgefeile.

Ich gucke ihn anschließend nur nach Rechtschreibfehlern oder ganz groben Schnitzern durch und klicke dann auf “Veröffentlichen”. Bei Maren heißt das “Freischreiben”, und sie hat dazu den Hashtag #10minblog kreiert; ich nenne es:

Gedankensprudel.

Ich weiß, wie wichtig regelmäßiges Bloggen ist – also warum fällt es mir so schwer? Weil ich mir mit 100 Glaubenssätzen im Weg stehe und deshalb jedes Mal eine Doktorarbeit daraus mache.

Ich habe das Schreiben nie “gelernt”, kann nicht nach einer vorgegebenen Struktur schreiben oder gar zielgerichtet, wenn also ein bestimmtes Ergebnis dabei rauskommen soll: Meine Artikel entwickeln sich beim Schreiben.

Es mangelt mir nie an Ideen: Alle paar Tage ploppt ein Impuls, eine Anregung auf – durch eine Begegnung, eine Beobachtung, ein Gespräch, etwas Gelesenes und dann sofort der Gedanke “AU JA, SUPER IDEE FÜR EINEN BLOGARTIKEL!!” 🙂

Nur: So ein Blogartikel kostet mich Stunden. Wirklich. Denn er “muss ja richtig gut werden”, Ihr versteht? Weil: Es ist ja alles schon mal gesagt, nur noch nicht von jedem. Und andere schreiben sowieso viel besser, stringenter, pointierter, kompetenter, nutzbringender. Ist ja klar, oder?

Nun weiß ich zwar inzwischen, dass es Menschen durchaus interessiert, was mir durch den Sinn geht, dass sie wissen wollen, wie es ist (oder sein könnte), mit mir zu arbeiten und wie ich überhaupt so ticke.

Das freut mich natürlich und überrascht mich auch immer noch. Aber WENN ich dann schon meine Gedanken teile, dann muss (!) das ja schließlich auch irgendeinen Mehrwert-Komma-spürbar bieten, RICHTIG??

Kennt Ihr das mit der Bügelwäsche?

Schnappt euch GLEICH ein, zwei Teile und BÜGELT sie – sonst wird der Berg Bügelwäsche so groß, dass Ihr bis Weihnachten drumherum schleicht. Und genau so ist das:

Ich habe also eine super tolle Idee für einen Blogartikel. Und anstatt, dass ich mich sofort hinsetze, mir den Timer stelle und drauflos schreibe, passiert Folgendes:

Ich fange an, darüber NACHZUDENKEN. In  meinem Kopf entsteht ein immer größere Feuerwerk an weiteren Impulsen, die aus dem Grundgedanken folgen. Der Artikel wird schon im Kopf immer komplexer und unübersichtlicher, gerät völlig aus den Fugen.

Habt Ihr schon mal versucht, bei windigem Wetter lauter kleine Heuhaufen zu einem großen zusammenzufegen? Genau so.

Und dann lasse ich es meistens ganz bleiben, weil ich weiß: Das Ding in Form zu bringen kostet mich mindestens einen halben Tag – und wenn ich viel Arbeit habe, wie jetzt, passt das einfach nicht rein. Und Spaß macht das Schreiben dann eigentlich auch nicht mehr so richtig.

Und genau das möchte ich:

Wieder Spaß am Bloggen haben! Und deshalb: Ab heute 30 Tage lang täglich 1x Gedankensprudel; ich stelle den Timer auf 10 Minuten und los geht’s! Habt Ihr Fragen? Lust, euch ein Thema von mir zu wünschen? Immer her damit, ich freu’ mich drauf!

PS: Puh. 14 Minuten. Für’s Erste gar nicht schlecht. 😉

Foto: Mareike Lange

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