Mut!

Was lässt uns mutig sein?

Manche Menschen sind mit einem guten Urvertrauen und einem stabilen Glauben an sich selbst und ihre Fähigkeiten unterwegs. “Ich mach das jetzt einfach, wird schon gutgehen. Und wenn nicht, ist es auch kein Drama.” Da gehört Mut quasi zur Werkseinstellung. Ich kann schon mal sagen, dass das bei mir früher definitiv nicht der Fall war. 😉

Es gibt außerdem den “Mut der Verzweiflung”: Mit dem sind wir wahrscheinlich als Kinder alle mal vor vielen Jahren vom Zehner gesprungen. Und im späteren Leben kommt der zum Vorschein, wenn wir merken:

“Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber ich weiß, dass es anders werden muss, damit es besser werden kann.”

Dieser Grundgedanke war in meinem Leben schon mehrfach Anlass, größere Veränderungen anzugehen. Ich glaube, Mut ist (wie Neugier) ein Muskel, den man trainieren kann und muss. Mein Neustart in Hamburg vor fünf Jahren, verbunden mit der Entscheidung für die Selbständigkeit, ist auch daraus entstanden.

Wenn ich diese Geschichte jemandem erzähle, höre ich ganz oft “DAS war aber WIRKLICH mutig!”. Dann denke ich jedes Mal: Kann sein, auf jeden Fall war es damals alternativlos. Es MUSSTE anders werden (bei Interesse nochmal zum Nachlesen: “My way: Wie ich wurde, was ich bin.”).

Und seitdem habe ich vor allem als Unternehmerin meinen Mutmuskel immer und immer wieder trainiert, in unterschiedlichsten Bereichen, und stelle fest: Er hat inzwischen eine gewisse Grundstabilität:

Erfolg bestätigt mich, “Misserfolg” entmutigt mich immer weniger, ich vertraue zunehmend auf meine Stärken und Fähigkeiten, genauso wie auf die “Synchronizität der Ereignisse”. Kann man auch glückliche Fügung oder Serendipity (ist das nicht ein entzückendes Wort?? 😉 ) nennen.

Ein Kunde hat mich mal als “CEO – Chief Encouraging Officer” bezeichnet, das habe ich mit großer Freude übernommen. Und wenn mich inzwischen irgendetwas wirklich eine gehörige Portion Mut kostet, ich mich richtig überwinden muss, sage ich mir:

“Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben – los jetzt!”

Als Unternehmer braucht man einen starken Glauben an sich selbst und Menge Mut, unter anderem auch Mut zum “anders sein” und zur Sichtbarkeit. Das ist der nächste Aspekt zum Thema Mut, folgt in Kürze!

Dieses Thema wünschte sich meine Netzwerkkollegin Eva Gerske aus Bad Homburg – und damit ging es mir so, wie ich es im Artikel “Gedankensprudel” schon beschrieben habe:  Dazu fallen mir nämlich so viele verschiedene Aspekte ein, dass ich seit Tagen drumherum geschlichen und mal wieder an meinem eigenen Perfektionsanspruch gescheitert bin!

Und deshalb gehe ich da jetzt mit der Salami-Taktik ran und nehme mir alle paar Tage einen Aspekt zum Thema Mut vor.

Das ist der achte von 30 Artikeln, für den ich mir den Timer auf 10 Minuten gestellt und den ich in eins durchgeschrieben habe. Was es damit auf sich hat, kannst du im Artikel von Tag 1  „Neu: Gedankensprudel!“ nachlesen.

Wenn du auch ein Thema hast, zu dem du etwas von mir wissen möchtest: Immer gern! Oder falls du Lust hast, dich der #10minBlog-Challenge anzuschließen: Es machen schon einige mit, z. B. Inga , Stefanie und Martina.

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