Hier wird wieder gebloggt!

So – der Timer läuft: Ab jetzt 10 Minuten. 🙂

Ja, ich habe einen Blog. Und nein, ich blogge leider NICHT regelmäßig – und das ändere ich jetzt! Woran liegt es, dass hier immer mal Sendepause ist? Ideen habe ich jede Menge, aber ich mache leider aus jedem Blogartikel gefühlt eine Doktorarbeit. 😉

Die Ideen flitzen durcheinander wie Flipperkugeln, und der Artikel entwickelt sich schon in meinem Kopf zu einem Monster. Dann schreibe ich mehrere Tage daran herum, verwerfe, ändere, schreibe neu, fresse mich fest und bin irgendwann überzeugt:

So geht das nicht.

Da ist keine Struktur und kein roter Faden drin. Ich kriege meine Gedanken nicht gebändigt; aus einem ergeben sich sofort zwei Neue, bis ich völlig wuschig und genervt bin. Da hilft auch kein Redaktionsplan: Ich kann ja schließlich noch nicht mal abends festlegen, was ich am nächsten Morgen anziehen will – woher soll ich da heute wissen, worüber ich in zwei Monaten bloggen möchte? 😉

Weil dieser ganze Film inzwischen jedes Mal in meinem Kopf abläuft, fange ich den nächsten Blogartikel gar nicht erst an. Und zack! sind dann schon wieder einige Monate rum. Deshalb heißt es ab heute wieder:

Einfach machen.

Deshalb starte ich zum 2. Mal mit einer Reihe vom 10-Minuten-Blogartikeln, das hat letztes Jahr schon prima funktioniert. Der Hashtag dazu ist #10minblog (samt der ganzen Idee kreiert von meiner Münchner Kollegin Maren Martschenko) und bedeutet: Ich entscheide mich für ein Thema, stelle mir den Timer auf 10 Minuten und schreibe in eins durch, ohne abzusetzen und so, wie’s mir aus dem Hirn in die Tastatur fließt. Ohne SEO-Aspekte und große Vorab-Recherche, ohne gefühlte 100 Mal auf “Vorschau” zu gehen, ohne Formatierung, das übliche “Schick-machen” und Nacharbeiten. Ich gucke den Text nur nach Rechtschreibung und Zeichensetzung durch, suche mir ein passendes Foto dazu und baue VIELLEICHT noch ein, zwei Zwischenüberschriften ein: Das freut Google & Co.

Und DANN klicke ich SOFORT auf Veröffentlichen und lasse alles, was da steht, genau so stehen. Auch wenn mein innerer Monk tobt, weil er beim späteren Durchlesen eine holprige Formulierung, eine Wiederholung oder whatever entdeckt hat. Und das tue ich ab sofort drei Mal wöchentlich, zunächst bis Ende August: Dann flutscht es mit dem Bloggen hoffentlich wieder und macht vor allem auch wieder Spaß.

Das habe ich gestern schon per Twitter und Instagram angekündigt, damit ich mich auch nicht rausreden kann. 😉 Ich habe schon eine Menge Ideen, gleichwohl interessiert mich auch, was euch interessiert. Und deshalb:

Habt Ihr Vorschläge für Themen?

Was interessiert oder beschäftigt euch, worüber sollte ich mir mal 10 Minuten lang Gedanken machen? Positionierung, Leben, Alltag, Träume, Business, “Scheitern”, Liebe – oder gibt es etwas, das Ihr über mich wissen wollt? Ich habe eine Menge eigene Ideen, gleichwohl freu ich mich über alle eure Anregungen!

Vier Themenwünsche habe ich gestern via Twitter und Instagram schon bekommen:

Was bedeutet für dich eine authentische Marke?
Wie würdest du den Markenkern der evangelischen Kirche beschreiben? (Oha…!)
Fallbeispiele: Welche Schwierigkeiten löst du bei deinen Kunden und deren Positionierung, wie gehst du konkret vor?
Wie ist es für dich, fotografiert zu werden?

Meine 10 Minuten sind um: Der Anfang ist gemacht. Juhu!

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