Nachlese: „Lust auf einen starken Auftritt?“ Au ja!

Hier kommt die versprochene Workshop-Nachlese!! Vier großartige Stunden mit vier Frauen im Alter von 19 bis 60, eine buntgemischte Runde: Eine Architekturstudentin, eine Steuerberaterin, die Geschäftsführerin eines Handwerksbetriebes und eine praktische Ärztin. Alle mit „Lust auf einen starken Auftritt – durchsetzungsfreudig statt immer nur nett!“

Erstmal klären wir Grundsätzliches:

Es gibt natürlich nicht den Mann und die Frau. Wir alle kennen introvertierte, sensible und schüchterne Jungs bzw. Männer, die sich mit dem Sichtbar-machen schwer tun – und im Gegensatz dazu natürlich auch taffe Handballmädels, denen am Kreis niemand die Butter vom Brot nehmen könnte und erwachsene Frauen, die sich beruflich wie privat bestens positionieren.

Es geht nicht um Schubladendenken und Schwarz-Weiß-Malerei, sondern um Tendenzen, Erfahrungswerte und immer wieder Übereinstimmungen. Wir wollen übrigens auch weder zum Kerl mutieren noch uns einfach irgendwas antrainieren.

Also, Ursachenforschung:

Wo nimmt es eigentlich seinen Ursprung, dass wir Frauen uns mit vielen Dingen oft so viel schwerer tun als die Männer – wo entsteht das?

Ich nehme die Teilnehmerinnen gedanklich mit auf den Schulhof einer Grundschule; es ist gerade große Pause und wir beobachten und belauschen jetzt die Jungs und die Mädchen… Was stellen wir fest?

Es folgen jede Menge Aha-Erlebnisse!

Was also lernen wir von klein auf und wie wirkt sich das später im Berufsalltag aus?

Stephanie Wagner _ Bremser + AntreiberAls Nächstes sind die Trojaner dran, die bei vielen von uns auf ihrer inneren Festplatte seit vielen Jahren im Hintergrund (!) mitlaufen: Was hält mich eigentlich davon ab, loszulegen? Was ist meine Blockade, dass ich aus meinem Vorhaben jetzt nicht eine richtig starke Nummer mache?

Wir entdecken diverse Bremser und Antreiber, sprich negative Glaubenssätze: Diese Fieslinge laufen unbewusst immer im Hintergrund mit und beeinflussen unseren Wahrnehmungsfilter – wir bekommen folglich immer wieder das, was wir kennen und erwarten. Unser Weltbild zementiert sich immer mehr, während wir uns für reflektiert und objektiv halten.

Die Hirnforschung hat es längst bewiesen: Im Hirn bilden sich Autobahnen, auf die wir automatisch immer wieder drauffahren.

Fazit: Wer einen starken inneren Kritiker hat, braucht keine Feinde. Und nun?

Wir machen jetzt etwas Wunderbares:

Das Geniale ist nämlich: Die Neuro-Wissenschaft hat mittlerweile auch die „Plastizität des Gehirns“ entdeckt – wir können neue Verknüpfungen, sprich Pfade anlegen, die wir dann nur noch gezielt und konsequent begehen müssen. Synapsen-Erweiterung vom Feinsten!

Im Workshop überlegt sich jetzt jede meiner vier Damen ihre ganz persönliche Killerphrase und wir formulieren sie gemeinsam um in eine Erlaubnis:

Stephanie Wagner _ Von der Killerphrase zur Erlaubnis

Das hat uns alle, die Runde und auch mich, unglaublich beflügelt  – wir waren alle richtig glücklich und zufrieden angesichts der Leichtigkeit, die sich plötzlich breitmachte.

Macht ist das nächste Thema.

Was bedeutet Macht für mich? Was verknüpfe ich damit… und will ich sie wirklich haben?? Diese Entscheidung muss ich jetzt treffen – ich habe die Wahl, wie immer.

Wenn ich mehr Klarheit und Präsenz nicht nur haben, sondern auch ausstrahlen will, muss ich meinen Platz einnehmen: „Ich bin die Königin in meinem Reich und bestimme, wer in meinen Vorgarten darf.“ Oder, um es mit dem Zitat aus Dirty Dancing zu sagen: „Das ist mein Tanzbereich und das ist dein Tanzbereich.“

Was wir also brauchen, sind weder Selbstzweifel noch gut getarnte Ressentiments, sondern Mut und den Willen (!) zur Macht. Dann wird uns aber nicht mehr jeder mögen. Sind wir dafür bereit? 😉

Die Voraussetzungen für Macht:

* Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten
* ernst genommen werden
* respektiert werden

Stephanie Wagner _ Wer ist der wichtiste Mensch in deinem Leben1

Fiese Flipcharts gab’s auch.

Um von anderen respektiert zu werden, müssen wir erstmal respekvoll mit uns selbst umgehen. Sie wissen schon: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Das heißt nicht per se „Liebe jeden“, sondern „Liebe dich zunächst mal selbst.“

Eine Frage, die sich vor allem Frauen öfter stellen sollten: Wie sehe und behandle ich mich selbst? Wie rede ich mit mir und wie gehe ich mit meinen eigenen Fehlern, Versäumnissen und vermeintlichen Schwächen um?

Kann ich mich, bildlich gesprochen, als Königin sehen, vor der man sich durchaus auch mal verneigt?  Oder bin ich mehr so die Magd, die anderen etwas hinterherträgt? Das ist eine gemeine Frage – ich weiß. Fanden die Teilnehmerinnen auch. 😉

Aber wir erinnern uns: Es geht um unsere innere Haltung.

Das Sprichwort „Was du nicht willst, das man dir tu’…“ kann man nämlich auch wunderbar umdrehen und dazu passt als Topping der berühmte Werbespruch von L’Oréal : „Was du dir von anderen wünschst, gib dir zunächst selbst – weil du es dir wert bist.“ TjaWas sind wir uns denn wert? Wir so als Königin?

Das war’s für heute.Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten: Einfach rechts auf „Abonnieren“ klicken, fertig.

Einstweilen können Sie sich ja mit der fiesen Frage da oben ein bisschen beschäftigen und auch Ihre ätzendste Killerphrase in eine Erlaubnis umformulieren. Das macht glücklich – viel Vergnügen! 🙂

Übrigens: Die nächsten Workshop-Termine stehen bereits fest, hier geht’s zur Übersicht mit allen Terminen und Informationen. Falls Sie Fragen haben: Rufen Sie mich einfach an, ich freu‘ mich auf Sie: Tel. 0172 / 427 88 93.

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